Der 1955 vorgestellte Porsche 356 A markierte eine wichtige Weiterentwicklung des ursprünglichen 356 und zeichnete sich durch eine glattere Karosserie und zahlreiche technische Verbesserungen aus. Zu den bemerkenswerten Neuerungen gehörten eine einteilige, gewölbte Panorama-Windschutzscheibe, integrierte Frontblinker, überarbeitete Zierdetails und ab 1957 tropfenförmige Rückleuchten.
Dieses Porsche 356 A Coupé aus dem Jahr 1958 ist in Schwarz lackiert, mit rotem Kunstlederinnenraum ausgestattet und verfügt über den optionalen 75-PS-„Super”-Motor. Es wurde vom Pariser Porsche-Händler Sonauto an den Oberst der US-Luftwaffe Robert D. Howell ausgeliefert, der es schließlich an Reece J. Dunaway aus Scottsdale, Arizona, verkaufte. An der Windschutzscheibe sind eine texanische Inspektionsplakette aus dem Jahr 1958 sowie eine spätere Plakette aus Arizona aus dem Jahr 1963 angebracht. Dieser 356 wurde im April 2002 Teil der Tommy Trabue Collection, als er vom Porsche-Sammler William Sanchez erworben wurde.
Heute scheint dieser 356 A einen hohen Grad an Originalität zu bewahren, mit einer vermutlich älteren Neulackierung, die sich im Laufe der Zeit recht gut gehalten hat. Der Innenraum wurde teilweise neu bezogen, hat aber durchweg eine ehrliche Patina bewahrt. Zusätzlich sind die Kofferraum- und Motorhaubenverkleidungen mit Nummern gestempelt, die dem Fahrgestell entsprechen. Bemerkenswert ist, dass das Auto laut einer Kopie des Kardex seinen Motor mit matching numbers behalten hat. Insgesamt ist dieses 356 A Coupé ein gut erhaltenes Exemplar der raffinierten A-Serie, das von dem begehrten Super-Motor, den Details aus der damaligen Zeit und der langjährigen Sammlerbesitzerschaft profitiert.