Der 1948 vorgestellte 356 war das erste Serienfahrzeug von Porsche und begründete die Formel der Sportwagen mit Heckmotor. Die letzte Weiterentwicklung, der 356 C, wurde 1963 auf der Frankfurter Automobilausstellung vorgestellt und war die ausgereifteste Version des Modells.
Zu den subtilen optischen Neuerungen gehörten eine eckige Motorhaube und größere Fenster, während die bedeutendste Änderung mechanischer Natur war: serienmäßige ATE-Scheibenbremsen an allen vier Rädern, die die Bremsleistung und Haltbarkeit erheblich verbesserten. Ein 356 C Cabriolet kombinierte diese Fortschritte mit einem vollständig gefütterten Faltverdeck und weiteren serienmäßigen Komfortmerkmalen.
Dieses Cabriolet, eines von nur 588 Exemplaren, die für das Modelljahr 1965 gebaut wurden, wurde vom Werk in dem ungewöhnlichen Farbton Dolphin Grey (6410) lackiert, wie aus dem Kardex hervorgeht. Dieser Farbton gehört zu den hellsten der Porsche-Palette und wirkt fast wie ein kühles Weiß mit einem dezenten Blaugrau-Stich. Ausgestattet mit einem Typ 616/15 75-PS-Motor mit matching numbers, präsentiert es sich heute mit blauer Polsterung, einem Verdeck, einem Blaupunkt-Druckknopfradio und belüfteten Chromfelgen.
Er wurde neu an Porsche Cars Southwest ausgeliefert, und aus den Unterlagen geht hervor, dass er in den 1990er Jahren im Besitz von Roy Eugene Ahern aus Minnesota war. Um 2015 von Tommy Trabue erworben und Berichten zufolge einer älteren Restaurierung unterzogen, bietet dieses 356 C Cabriolet den zeitlosen Reiz des offenen Fahrens gepaart mit einer besonders attraktiven und dezenten Farbkombination.