Der Motor selbst war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Porsche Motorsport North America und Singer Vehicle Design, in deren Rahmen Motoren für Singer’s Classic Services am Hauptsitz von Porsche Motorsport North America in Los Angeles nach den eigenen Spezifikationen von Singer Vehicle Design gebaut wurden. Diese Motoren wurden alle mit einem Hubraum von 4,0 Litern gebaut und mit einer verbesserten Kurbelwelle, einer Porsche-Motorsport-Ölpumpe, überarbeiteten Ventilspielwerten – um eine höhere Stabilität bei höheren Drehzahlen und eine verbesserte Haltbarkeit zu erreichen – sowie einer Optimierung der Lüfterleistung ausgestattet, um das Fahrzeug unter normalen Fahrbedingungen leichter zu fahren zu machen. Diese Motoren gelten als besonders begehrt, da sie die höchste Leistung in Bezug auf PS und Drehmoment innerhalb der Classic-Services-Reihe bieten.
Anstatt den traditionellen Weg zu gehen und eine Farbe aus dem Porsche-Katalog zu wählen, wurde der Acel in der Lackierung „Verde Zeltweg“ fertiggestellt, einem Farbton, der eher mit den Erzrivalen von Porsche aus Maranello in Verbindung gebracht wird. Das Fahrzeug ist durch eine Vollkarosserie-Lackschutzfolie geschützt und verfügt zudem über einen dezenten Porsche-Schriftzug an beiden Seiten. Am Heck sind sowohl das Porsche- als auch das Singer-Logo in 24-Karat-Gold gehalten, während die Stoßfänger und Bremssättel aus Nickel in Champagneroptik ohne Beschriftung für einen Vintage-Look sorgen.
Im Innenraum ist der Acel-Auftrag mit cremefarbenem „Zelder“-Leder ausgestattet, mit Carbon-Schalensitzen und gewebten Einsätzen sowohl an den Türverkleidungen als auch in der Mitte der Sitze, ergänzt durch nickelbeschichtete Sitzösen. Als Hommage an die 911er der Vergangenheit ist das Fahrzeug mit dem frühen 911-Instrumentensatz ausgestattet (mit einem Schleppzeiger-Tachometer als Sonderwunschoption), verfügt jedoch gleichzeitig über das Porsche Classic-Navigationssystem mit Apple CarPlay, einem verbesserten Audison-Verstärker, Dynaudio-Lautsprechern und einem Subwoofer, was neben dem klassischen Aussehen ein Infotainment-Erlebnis des 21. Jahrhunderts bietet.
Zusätzlich zu dem bereits erwähnten Drehzahlmesser wurden für den Acel-Auftrag eine Vielzahl von nicht serienmäßigen „Sonderwünschen“ ausgewählt, darunter vor allem ein zweiter Satz Räder und Reifen im Fuchs-Stil sowie ein zusätzliches Momo Prototipo-Lenkrad. Es handelt sich um einteilige Räder mit karosseriefarbenen Mitten, die mit Michelin Pilot Sport 4S-Reifen bestückt sind. Um die empfindlichsten Bereiche des Innenraums angemessen zu schützen, wurden die Armaturenbrettverkleidung, der Handbremshebel und die Türgriffe mit schwarzem Leder bezogen. Zur Erhöhung der Praktikabilität des Fahrzeugs wurden die Rücksitze vollständig entfernt und durch spezielle Staufächer ersetzt, die zusätzlichen Stauraum bieten.
Da das Acel-Modell seit der Fertigstellung seiner Neugestaltung durch Singer Vehicle Design weniger als 1.000 km gefahren wurde, wird es mit einer vollständigen Singer Vehicle Design-Garantie angeboten. Es wurde kürzlich von der Differs Group, dem autorisierten Kundendienstpartner von Singer in den Niederlanden, inspiziert, der den Fahrzeugzustand durchweg als ausgezeichnet bewertete.
Als seltener Anblick in Kontinentaleuropa ist jeder Classic Services ein wahrhaft sensationelles Fahrzeug, und der Acel-Auftrag ist mit allen begehrtesten Optionen ausgestattet, darunter der 4,0-Liter-Motor, ein Handschalter, eine einstellbare Öhlins-Federung und Brembo-Carbon-Keramik-Bremsen. Dieses Auto würde es sicherlich genießen, wie vorgesehen genutzt zu werden, und bietet damit vielleicht eines der großartigsten Fahrerlebnisse, die man hinter dem Steuer von Porsches legendärem 911 erleben kann.