2025 wurde die Produktion der Porsche-Baureihe 982 eingestellt. Damit ging auch die sechs Jahre andauernde Herstellung des vermutlich beliebtesten Cayman-Modells zu Ende. Die Rede ist natürlich vom 2019 bis 2025 gebauten Porsche 718 Cayman GT4. Um potenziellen Interessenten am Gebrauchtmarkt wichtige Hinweise vor der Entscheidung für einen der scharfen Mittelmotor-Sportler zu geben, haben wir Stärken und Schwächen des zweiten GT4-Modells zusammengetragen. In unserer Porsche 718 Cayman GT4 Kaufberatung sagen wir euch ganz genau, worauf ihr beim Kauf eines 982 aus Porsches GT-Abteilung achten solltet!
Worin unterscheidet sich der Porsche 718 Cayman GT4 (982) vom Basis-Cayman und seinem Vorgänger auf Basis des 981?
Bereits ab der Vorstellung der ersten Cayman-Generation 987c wurden Rufe nach einer echten GT-Version laut. Das Chassis der Mittelmotor-Porsches war so gut, dass viele Journalisten ihm sogar mehr sportliches Potenzial attestierten als dem großen Bruder 911. 2015 brachten die Stuttgarter tatsächlich einen echten GT-Porsche auf Basis der Einstiegs-Plattform mit dem 981 Cayman GT4. Der Motorsport-Cayman mit GT3-Vorderachse und 3,8 Liter großem Motor aus dem 911 wurde mit seinen 385 PS schnell zum Liebling der Sportwagen-Community. Schnell war klar, dass auch der Nachfolger ein GT4-Modell erhalten sollte.
Die Unterschiede beim Wechsel der Baureihe 981 zur 982 waren äußerlich gering. Die Abmessungen veränderten sich kaum, auch das Design wurde nur behutsam angepasst. Die augenfälligste Änderung betraf das Heck der Fahrzeuge. Während die hinteren Scheinwerfer beim 981 die Kontur der Abrisskante auf dem Heckdeckel fortführten, erhielt der 982 flacher geformte Leuchten. Dafür war das Design der Heckschürze etwas zerklüfteter als noch beim Vorgänger. Außerdem sind die zwei Auspuffendrohre nicht mehr mittig angeordnet, sondern nach außen gewandert.
Der Porsche 718 Cayman GT4 war das erste Modell der Baureihe 982 mit Sechszylinder-Boxermotor.
Umso mehr geschah im Verborgenen. Cayman und Cayman S der Generation 982 erhielten Vierzylinder-Boxermotoren mit Turboaufladung. Erst mit Einführung des GT4 im Juni 2019 gab es wieder einen Cayman mit Sechszylinder. Dabei handelte es sich nicht um einen übernommenen 911-Motor, sondern eine Entwicklung speziell für den Cayman. Dazu konstruierten die Zuffenhausener Ingenieure auf Basis des 3,0 Liter Bi-Turbo-Motors des 911 Carrera einen eigenständigen 4,0 Liter Saugmotor, der frei bis 8.000 U/min drehte und 420 PS Spitzenleistung lieferte – 35 PS mehr als im Vorgänger.
Porsche 718 Cayman GT4 Kaufberatung – Karosserie
Wie quasi alle modernen Porsche ist der 718 Cayman GT4 (982) solide konstruiert und gefertigt. Wie sein Vorgänger gibt sich der 982 GT4 vorbildlich, was seine Außenhaut angeht. Sein Naturell als ausgesprochen guter Sportwagen mit großen Qualitäten auf der Rennstrecke führt allerdings fast schon zwangsweise zu einem erhöhten Steinschlagrisiko. Natürlich betrifft das in erster Linie Fahrzeuge, die ohne Steinschlagschutzfolie sehr sportlich bewegt wurden. Besonders Stoßfänger, Fronthaube, Spiegelkappen, Seitenschweller, seitliche Lufteinlässe und hintere Kotflügel sind gefährdet. Doch auch Windschutzscheiben und Scheinwerfer sollten genau inspiziert werden.
Apropos Scheinwerfer: Es ist mittlerweile in zahlreichen Foren gut dokumentiert, dass es ab und zu Probleme mit den Leuchten am 982 gibt. Da ist der 718 Cayman GT4 keine Ausnahme. Die bereits vom Vorgänger bekannte Delaminierung der UV-Beschichtung wurde beim 982 nicht vollständig ausgemerzt. Hier lohnt es sich, frühzeitig den Weg zum Spezialisten auf sich zu nehmen. Es gibt nämlich Fachbetriebe, die bei beginnenden Problemen Abhilfe schaffen können. Eine Aufbereitung der Scheinwerfer ist schließlich deutlich günstiger als der Austausch. Außerdem klagen einige User über Feuchtigkeit in Frontscheinwerfern und Rückleuchten. Auch hier können Spezialisten nachhaltig Abhilfe schaffen.
Durch sein von Haus aus sehr tiefes Fahrwerk neigt der Porsche 718 Cayman GT4 häufig zum Aufsetzen. Es gibt ihn nämlich nicht mit Lift-System. Kratzspuren an der vorderen Spoilerlippe sind deshalb an der Tagesordnung. Schon verhältnismäßig geringe Steigungen, zum Beispiel an Tiefgaragen, können für den GT4 zu viel sein. Bei beherztem Rennstreckeneinsatz kann beim Überfahren von Randsteinen auch der Fahrzeugunterboden aufsetzen. Ein Blick von unten offenbart daher schnell, ob das Fahrzeug regelmäßig auf Rennstrecken bewegt wurde oder nicht. Beschädigungen sind nicht nur unschön und kostspielig, sondern reduzieren auch den vom GT4 generierten Abtrieb.
Porsche 718 Cayman GT4 Kaufberatung – Innenraum
Porsche überarbeitete den ohnehin schon tollen Innenraum des 981 beim 982 behutsam, aber wirkungsvoll. Kleinere Probleme wie sich ablösendes Leder von Türverkleidungen und Armaturenbrettern, besonders in sehr warmen Regionen, sind beim 718 Cayman GT4 nicht bekannt. Grund zur Klage gibt es in erster Linie bei den Lüftungsdüsen. Qualitativ sind deren Versteller ein Rückschritt zum Vorgänger. Hier und da liest man von gebrochenen Teilen.
Um dem 718 Cayman GT4 ein besonders sportliches Innenraumgefühl zu geben, geizte Porsche nicht mit Alcantara. Schaltknauf, Lenkrad, Türverkleidungen und der untere Teil der Armaturentafel sind mit dem aufgerauten Stoff bezogen. Er ist zwar grundsätzlich robust, kann allerdings auch schnell speckig und abgegriffen aussehen. Hier hilft eine gründliche Reinigung und Behandlung mit verschiedenen Bürsten. Das Leder an den Sitzen ist zudem empfindlich und zeigt relativ früh Verschleißerscheinungen vom Ein- und Aussteigen.
Davon abgesehen, bietet der Porsche 718 Cayman GT4 ein außerordentlich hochwertiges Cockpit mit exzellenter Ergonomie. Speziell mit den Carbon-Vollschalensitzen ist die Sitzposition für engagierte Fahrer kaum zu toppen. Auch die Sportsitze und die adaptiven Sportsitze bieten guten Seitenhalt und Langstreckenkomfort. Allerdings sind die Schalensitze eher gesucht und beim Wiederverkauf von Vorteil.
Porsche 718 Cayman GT4 Kaufberatung – Elektrik & Komfort
Die Fahrzeugelektrik ist beim Porsche 718 Cayman GT4, wie prinzipiell bei der gesamten Baureihe, nicht ganz frei von Tadel. Korrodierte oder mangelhaft befestigte Massebänder sorgen mitunter für Startschwierigkeiten oder Unterspannungsfehler. Außerdem klagen einige Cayman-Fahrerinnen und -Fahrer über Kriechströme, die binnen weniger Wochen die Fahrzeugbatterie entladen. Ursache ist regelmäßig ein Steuermodul für das Fahrzeugortungssystem.
Nicht jeder 718 Cayman GT4 mit PCM hatte auch Apple CarPlay. Eine Nachrüstung ist möglich, kostet bei Porsche aber schnell mal 1.500 Euro.
Allerdings kann auch menschliches Fehlverhalten vorzeitigen Batterieverschleiß hervorrufen. Schließt man, so wie es bei älteren Fahrzeugen üblich ist, ein Ladegerät direkt an die Batteriepole an, könnte das zu Problemen führen. Denn der 718 Cayman GT4 hat ein Batteriemanagementsystem, das in so einem Fall die Ladung der Batterie nicht registriert. Richtig wäre, entweder über die 12V-Dose im Innenraum zu laden, oder das Ladegerät nicht an den Minuspol der Batterie, sondern an einen Massepunkt am Fahrzeug anzuschließen.
Zu den gut dokumentierten Problemen des 718 generell zählen Fehlfunktionen an der Klimaanlage. Es kann sich auf unterschiedliche Weise äußern, zum Beispiel kalte Luft auf der einen Seite und heiße Luft auf der anderen, obwohl gleiche Temperaturen eingestellt sind. Es ist daher ratsam, die Fahrzeughistorie auf zurückliegende Arbeiten an der Klimaanlage hin zu prüfen. Gerade bei Fahrzeugen mit extrem niedrigen Laufleistungen kann es sein, dass der Fehler bislang noch nicht bemerkt wurde.
Porsche Active Drivetrain Mounts (PADM) als häufige Fehlerquelle
Um mehr Fahrstabilität bei Lastwechseln zu ermöglichen und Bewegungen im Antriebsstrang zu minimieren, setzte Porsche die sogenannten Active Drivetrain Mounts im 718 Cayman GT4 ein. Diese können aktiv die Getriebelagerung steuern und je nach Bedarf härter oder weicher stellen. Leider kommt es häufig zu Defekten an den Sensoren. Porsche tauscht in solchen Fällen die kompletten Lager inklusive Sensoren. Der Austausch kostet schnell mehrere tausend Euro. Es gibt allerdings freie Werkstätten, die einen reinen Sensortausch für etwa ein Viertel der Kosten anbieten. Für versierte Hobby-Schrauber ist auch der Tausch in Eigenregie machbar.
Der für den Porsche 718 Cayman GT4 neu entwickelte Sechszylinder-Boxermotor mit 4,0 Litern Hubraum und 420 PS ist für seine ausgesprochen homogene Leistungsabgabe bekannt und bietet mehr als genug Leistung. Mit PDK sind 3,9 Sekunden im Sprint auf 100 km/h und über 300 km/h Spitzengeschwindigkeit möglich. Klanglich ist der 982 GT4 allerdings nicht jedermanns Sache. Durch eine geänderte Auspuffführung und einen Ottopartikelfilter änderte sich die Akustik im Vergleich zum Vorgänger deutlich. Der Klang ist deutlich basslastiger und weniger kreischend als beim 981 Cayman GT4. Sogenannte „Over-Axle-Pipes“ verändern den Charakter erheblich und sind eine oft verbaute Modifikation.
Die Grundkonstruktion des Motors auf Basis der 9A2-Evo-Familie gilt als zuverlässig. Bis 2021 ist es vereinzelt zu Schäden durch fehlerhafte Pleuel gekommen. Porsche tauschte dem Vernehmen nach betroffene Motoren relativ unbürokratisch über eine Rückrufaktion aus. Bei Fahrzeugen die entweder viel auf der Rennstrecke bewegt wurden oder es künftig werden sollen, empfiehlt sich zudem, die Schrauben der Nockenwellenversteller zu ersetzen. Die von Porsche im Original verwandten Schrauben können sich lösen oder gar abscheren und zu kapitalen Motorschäden führen.
Die Motoren im Porsche 718 Cayman GT4 sind robust und bieten mehr als genug Leistung in jeder Lebenslage.
Davon abgesehen, gibt es keine nennenswerten, systematisch auftretenden Probleme. Die Antriebseinheiten im 718 Cayman GT4 gelten zurecht als verhältnismäßig zuverlässige Freudenspender. Seine Leistungsentfaltung ist deutlich homogener als noch im Vorgänger, was ihm seine Kritiker als langweilig auslegen, aber für deutlich nutzbarere Performance sorgt. Einstellen sollte man sich allerdings auf etwa 300 Milliliter Ölverbrauch pro 1.000 Kilometer. Die serienmäßige Zylinderabschaltung zur Senkung des Verbrauchs wird von einigen Fahrern als störend empfunden. Schaltet man die Start-Stopp-Automatik aus, wird sie allerdings ebenso deaktiviert.
Beim Cayman GT4 der Baureihe 982 hatten Kunden ab 2020 die Wahl zwischen einem 6-Gang-Schaltgetriebe und Porsches 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK). Im ersten Modelljahr gab es den GT4 nur als Handschalter, serienmäßig mit automatischem Zwischengas beim Runterschalten. Es gibt bei den Schaltgetrieben hin und wieder Probleme beim Hochschalten von Fahrstufe eins in zwei. Es äußert sich in einem kratzenden Geräusch beim Hochschalten in hohen Drehzahlen. Ein Austausch der Schaltseile kann dabei Abhilfe schaffen.
Für mehr Kontroverse sorgte allerdings die Getriebeübersetzung. Viele Fans hatten gehofft, Porsche würde dem zweiten GT4 eine etwas engere Gangabstufung spendieren. Doch diese Wünsche erfüllte Porsche nicht. Der damaligen Baureihen-Leiter Frank-Steffen Walliser gab zu Protokoll, dass die Platzverhältnisse im Getriebe dies nicht zulassen würden. So ging der erste Gang bis 84 km/h, der zweite bis 137 km/h und im dritten Gang waren bis zu 195 km/h möglich. Die PDK-Version ist pro Gang etwa 10 bis 15 km/h kürzer übersetzt und folglich nicht im selben Maße betroffen.
Ein kürzer übersetztes Differenzial für mehr Fahrspaß?
Diese Übersetzung, die eher an ein Motorrad erinnert, ist immer wieder ein Thema in der Szene. Wenn bereits der zweite Gang genügt, um die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den meisten Autobahnen der Welt zu überschreiten, bleibt wenig Möglichkeit, in höheren Drehzahlbereichen unterwegs zu sein. Das trübt das Fahrerlebnis für manche Fahrer mehr, manche weniger. Regelmäßiges Ausfahren der Fahrstufen ist dadurch allerdings abseits der Rennstrecke nicht empfehlenswert.
RPM Technik, einer der führenden Porsche-Spezialisten Großbritanniens, hat deshalb eine Lösung entwickelt, um den Achsantrieb des manuellen GT4 (und Spyders) zu verkürzen und ihnen so ein lebhafteres Fahrverhalten zu verleihen. Ollie Preston, Technischer Direktor bei RPM Technik, sagt dazu: „Der GT4 ist ein wunderbarer Porsche, und mit unserem maßgeschneiderten Tellerrad- und Ritzel-Set wird die Übersetzung um 14 % verkürzt. Das belebt den Antrieb, dem vorher etwas an Würze gefehlt hat. Angesichts der Tatsache, dass wir mittlerweile über 30 Umbauten durchgeführt haben, sind die GT4-Besitzer offensichtlich unserer Meinung!“ Weitere Informationen findest du direkt auf der Website von RPM Technik.
Der GT4 ist ein wunderbarer Porsche, und mit unserem maßgeschneiderten Tellerrad- und Ritzel-Set wird die Übersetzung um 14 % verkürzt. Das belebt den Antrieb, dem vorher etwas an Würze gefehlt hat.
Bereits seit der ersten Generation des Porsche Cayman gilt er innerhalb der Porsche-Familie als absolutes Handling-Wunder. Insofern kam es etwas überraschend, dass der 718 Cayman GT4 im Grenzbereich relativ deutlich zum Untersteuern neigte. Dem ließ sich mit entsprechenden Anpassungen in der Fahrwerksgeometrie beikommen. Das Porsche Active Suspension Management (PASM) zählt im 718 Cayman GT4 zur Serienausstattung und liegt 30 Millimeter tiefer als im regulären Cayman. Die PASM-Dämpfer sind trotz ihrer Verstellmöglichkeiten unkritisch und selbst für harte Rennstreckeneinsätze grundsätzlich gut geeignet.
Für Irritationen sorgte anfangs die Bremsperformance im GT4. Sie ist in beiden Konfigurationen, also mit Stahlbremse oder Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB), im kalten Zustand nicht übermäßig bissig. So kam es, dass der 718 Cayman GT4 anfangs in Vergleichstests mit anderen Sportwagen wegen schwächerer Bremswerte auffiel. Erst bei höheren Temperaturen der Bremsanlage und vor allem der Reifen erreichte er maximale Verzögerungswerte.
Zumindest bei Stahlbremsen hat sich der Wechsel auf Bremsbeläge mit höherem Reibwert bewährt, um mehr Bremsperformance zu erreichen. Allerdings muss man an dieser Stelle etwas relativieren. Wir reden kalt immer noch von Bremswegen unter 35 Meter aus 100 km/h bis zum Stillstand. Für sportliche Landstraßenfahrer also ein zu vernachlässigendes Thema. Übrigens sind die PCCB-Bremsen im 718 Cayman GT4 sogar verhältnismäßig stabil im Rennstreckeneinsatz.
Porsche 718 Cayman GT4 Kaufberatung – Fazit und Kaufempfehlung
Trotz Porsches Mitteilung, künftig doch wieder Boxster und Cayman mit Verbrennungsmotor anzubieten, bleibt der 718 Cayman GT4 eine absolut wertbeständige Empfehlung. Die Preise pendelten sich 2025 bei etwa 110.000 bis 115.000 Euro ein und bewegen sich auf einem stabilen Niveau. Ratsam wäre eine Kontrolle, ob alle offiziellen Rückrufaktionen von Porsche durchgeführt wurden. Außerdem ist die Porsche-eigene Approved-Gebrauchtwagengarantie ein willkommenes Sicherheitsnetz.
Während in der Vergangenheit Porsche 718 Cayman GT4 mit PDK teilweise mehrere tausend Euro teurer waren als vergleichbare Modelle mit Schaltgetriebe, hat sich dieses Delta mittlerweile nahezu geschlossen. Aufpreise werden zumeist für Autos mit Chrono Paket und Schalensitzen gezahlt. Wer ohnehin nicht vorhat, mit seinem GT4 regelmäßig auf Rennstrecken zu fahren, könnte sich gegebenenfalls mit einem Auto mit Sportsitzen statt Vollschalensitzen etwas Geld in der Anschaffung sparen.
Aufschläge werden naturgemäß für GT4 in PTS-Farben bezahlt. Hier ist das Angebot stark begrenzt und die Preise zumeist mehrere zehntausend Euro über vergleichbaren Modellen in regulären Farben. Für das Sondermodell 718 Cayman GT4 Sports Cup Edition werden hingegen kaum höhere Preise aufgerufen. Bei den Standardfarben liegen Preise für GT4 in weiß oder grau durchschnittlich zwischen fünf und sieben Prozent höher als zum Beispiel für schwarz oder rot.
Es gibt für jeden den passenden Porsche 718 Cayman GT4
Der zweite Porsche Cayman GT4 war zwar äußerlich ein Facelift, unter der Haube allerdings in allen Bereichen verfeinert. Man mag ihm zwar ein weniger aufregendes Fahrerlebnis als im 981 attestieren, aber gerade für diejenigen, die viel fahren möchten, ist das eher Vor- als Nachteil. Die Option, ihn mit PDK zu bestellen, sorgt außerdem dafür, dass quasi jeder den für sich passenden Porsche 718 Cayman GT4 finden kann. Der 420 PS starke Cayman ist somit gewissermaßen die eierlegende Wollmilchsau unter den GT-Fahrzeugen.
Der Porsche 718 Cayman GT4 ist sehr nah am idealen Sportwagen. Etwas kultivierter und flotter als der 981 Cayman GT4 und nicht so extrem wie der 911 GT3 macht der GT4 überall eine gute Figur – egal ob auf dem Nürburgring oder vorm Casino in Monte Carlo. Klare Kaufempfehlung!
Richard Lindhorst, Elferspot
Technische Daten Porsche 718 Cayman GT4 (982):
Modelljahr: 2020-2025
Modellbezeichnung: Porsche 718 Cayman GT4 (982)
Motor-Bauart: Sechszylinder-Boxer-Saugmotor mit Ottopartikelfilter (OPF)
Hubraum (cm3): 3.995
Bohrung x Hub (mm): 102,0 x 81,5
Motorleistung (kW/PS): 309/420 bei 7.600 U/min
Drehmoment (Nm): 420 bei 5.000–6.800 U/min (PDK: 430 bei 5.500 U/min)
Kompressionsverhältnis: 13,0 : 1
Ventilsteuerung: VarioCam (Nockenwellenverstellung auf Ein- und Auslassseite) und adaptive Zylindersteuerung
Kraftstoffanlage: Benzindirekteinspritzung (DFI) mit Piezo-Injektoren
Bremsen: vorn 380 mm (Dicke 34 mm) Sechskolben-Aluminium-Monobloc-Festsattel; hinten 380 mm (Dicke 30 mm) Vierkolben-Aluminium-Monobloc-Festsattel; gelochte und innenbelüftete Verbundscheiben. Optional PCCB: vorn 410 mm / hinten 390 mm
Radstand: (mm) 2484
Maße L x B x H (mm) 4456 x 1801 x 1269
Leergewicht: 1.420 kg (PDK: 1.450 kg)
Beschleunigung 0 – 100 km / h: 4,4 s (PDK: 3,9 s)
Höchstgeschwindigkeit (km / h): 304 (PDK: 302)
Wichtiger Hinweis: Wir geben uns große Mühe, die wichtigsten Themen und Fakten zu beleuchten und gewissenhaft zu erörtern. Trotzdem können wir keine Vollständigkeit und Richtigkeit garantieren. Unsere Redakteure arbeiten nach bestem Wissen und Gewissen. Eine Elferspot Kaufberatung kann nur ein Bestandteil einer Gesamtbeurteilung sein und soll nicht ausschließlich für eine Kaufentscheidung herangezogen werden.
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