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Tim und sein <br /> Porsche 911 GT3 RS

Tim und sein
Porsche 911 GT3 RS

28.01.2021 / Von Markus Klimesch

Wir vom Elferspot Magazin freuen uns immer wieder mit Porsche begeisterten Menschen aus aller Welt darüber ins Gespräch zu kommen, was die Leidenschaft für Sportwagen aus dem Hause Porsche entfacht hat. Sind es doch oft genau diese Geschichten, die uns Enthusiasten miteinander verbinden und über die Jahre zu vielen Freundschaften führen. Diesmal zum Elferspot Porsche Talk: Der Wahl-Schweizer Tim Steness.

Hallo Tim! Danke, dass du dir für dieses Gespräch Zeit nimmst. Wir sind auf Instagram auf deinen Account oder besser gesagt auf deinen traumhaft schönen GT3 RS aufmerksam geworden. Zuerst eine sehr simple Frage: Wer bist du? 

Zu Beginn, ganz herzlichen Dank für das Interview, es ist eine große Ehre für mich bei euch über meine Leidenschaft für Fahrzeuge generell und im Speziellen über meine Liebe zu Porsche Modellen jeder Generation zu sprechen. Euer Magazin und eure Website ist eine „Ode“ an Porsche und deren Piloten. Ein wirklich tolles Format, sei es auf Instagram, wo ich euch mit Leidenschaft folge oder eure extrem gute Website. Chapeau, Markus.

Der Umzug in die Schweiz brachte den Kontrast. Passstraßen, wundervolle Berge und Seen. Was will man mehr? 

So, genug des Lobes, kommen wir nun zu mir. Wer bin ich? Mein Name ist Tim und bin 36 Jahre alt, lebe mit meiner Freundin im Thurgau/CH. Ich arbeite in der Modebranche für einen Premium Hersteller und gleichzeitig ausgezeichneten Arbeitgeber. In die Schweiz bin ich vor 9 Jahren gezogen. Ursprünglich komme ich vom Niederrhein, heißt somit Flachgebiet. Ich glaube die höchste Erhöhung in der direkten Umgebung ist grob 50m hoch, da spült es einen weg, wenn der Meeresspiegel steigt. Also, alles sehr flach und wenige Kurven – nicht unbedingt ein Paradies für Auto-Enthusiasten. Der Umzug in die Schweiz brachte den Kontrast. Passstraßen, wundervolle Berge und Seen. Was will man mehr? 

© Elena

Vielen Dank für die netten und lobenden Worte. Das freut mich natürlich sehr und ich gebe das Lob gerne an mein tolles Team weiter. Zurück zu dir. Seit wann gibt es diese Begeisterung für Autos bei dir?

Diese ausgeprägte Leidenschaft für Autos und Motorräder liegt in der Familie. Beim großen Bruder angefangen, ein Porschefahrer, und wie bei vielen natürlich der prägende Vater. Sein erstes Auto war ein Mercedes 190 SL (W 121 II) in Dunkelblau, nebenbei betrieb er Kartsport. Mein Vater hatte auch einen Austin Healy 3000 MK III. Mein Großvater hatte ein Autohaus. Ich bin also genetisch vorbelastet.

Mein Großvater hatte ein Autohaus. Ich bin also genetisch vorbelastet.

Ich habe mich zu Beginn auf Motorräder konzentriert und sie komplett in der elterlichen Garage umgebaut. Ducati Cafe Racer/Kawasaki Bobber/KTM Enduros/Panigale Supersport -meist nicht so TÜV konform. Mein erstes Auto war ein nagelneuer BMW Z3 3.0i Coupe. Das war ein geiles Teil und mein ganzer Stolz. Erstaunlicher Weise fuhr ich ihn 11 Jahre, aktuell sind es wesentlich kürzere Intervalle und ich habe ihn damals gegen meinen ersten Porsche 911 997.1 getauscht. Der Porsche war vom Level klar nochmals eine Stufe darüber und ab dann ging es mit meiner Porsche Leidenschaft so richtig los. Später kam dann auch mal ein Jaguar F-Type S hinzu, der beste V6 Sound und die schlechteste Verarbeitung. Ich habe dann beide Fahrzeuge gegen meinen zweiten Porsche getauscht. Einen weißen 991.1 GT3, mein Posterauto. Brutal, alles knackig, hart, ehrlich. Danach tauschte ich wieder und zwar gegen einen neuen Aston Martin New Vantage, der mit dem AMG Motor. Das lag auch daran, dass ich ein unglaublicher James Bond Fan bin und einmal ein Bond Car haben wollte. Mein Aston war gleich ausgestattet wie der DB10 aus dem Film SPECTRE. 

© Blekoshots

Wie bereits erwähnt fährst du aktuell einen Porsche 911 GT3 RS aus der 991.2 Serie. Wie kam es zu dieser Anschaffung? 

Ich habe den Aston Martin Vantage nach sechs Monaten gegen meinen aktuellen schwarzen 2018er Porsche 991.2 GT3 RS getauscht. Also noch ohne den aktuellen OPF Rummel. Wobei der Akustik Unterschied minimal ist. Warum? Ich musste einfach zurück zu Porsche, und dann direkt die bestmögliche Steigerung zu meinem vorherigen weißen GT3 991.1 von damals. Das Ding ist so unglaublich schnell. Bei jeder Ausfahrt wundere ich mich, wie man so viel Rennwagen in ein straßentaugliches, legales Serienfahrzeug packen kann? Das Erstaunliche ist seine Praktikabilität und Alltagstauglichkeit. Mit dem Ding kann man völlig ohne Probleme locker zum Discounter zum Wocheneinkauf fahren. (Man spart wo man kann ;-). Der Kofferraum ist groß genug, die Bodenschwellen der Auffahrten stören nicht. Das PDK Getriebe ist so präzise und schnell, wirklich unglaublich. Für mich ist aktuell der GT3 RS die Quintessenz. Ich liebe dieses Auto. 

Du hast vorhin den Aston Martin Vantage erwähnt. Wenn du nun deinen Porsche mit dem Aston Martin vergleichst, wo liegen deiner Meinung nach die größten Unterschiede bei diesen beiden Sportwagen?

Aus meiner Sicht, auch wenn es der sportlichste Aston ist, ist er mehr ein wunderbar eleganter Sport Gran Turismo. Die Verarbeitung und Anmutung ist herausragend. Der Sound ist grandios. Kratzig, frech und vehement böllernd. Der Vantage sieht unglaublich gut aus und man hat immer dieses James Bond Gefühl. Ein Aston Martin ist für mich schon in einer höheren Premium Liga. Der ideale Gentlemen Driver. Das Problem des Astons ist der Werterhalt. Ein Aston Martin wird in der Regel neu gekauft. Darum fallen die Preis bei den Gebrauchten relativ stark.

Zum Porsche habe ich einfach mehr Vertrauen. Da ich eine recht gut ausgestattete Garage mit Hebebühne habe, traue ich mich viel eher am Porsche zu schrauben als an jedem anderen Auto.

Zum Porsche habe ich einfach mehr Vertrauen. Das Porsche Zentrum will selbst so einen Strassenrennwagen nur alle 24 Monate zum Service kommen sehen. Die Designer und Ingenieure verändern die Form der 911er Modell marginal und konzentrieren sich auf die Perfektion von Details. Da ich eine recht gut ausgestattete Garage mit Hebebühne habe, traue ich mich viel eher am Porsche zu schrauben als an jedem anderen Auto. Da bekommt man die abgebauten Teile auch wieder dran. Nichtsdestotrotz, wenn ich könnte, dann würde ich beide in die Garage stellen wollen.

Wie oft bewegst du deinen 911er?

Meine Freundin und ich bewegen ihn relativ häufig, eigentlich fast jedes Wochenende. Wir nehmen auch an Rundfahrten teil und erleben die umliegenden Pässe. 

Also teilt deine Frau die Leidenschaft für Sportwagen?

Oh ja, ich habe sie absolut angesteckt. Sie ist Modedesignerin und liebt die Ästhetik. Sie erkennt mittlerweile Autos früher beim Namen als ich. Allein ihre eigene Autoentwicklung ist vielsagend. Vom Seat Ibiza III zum Mini Cooper S (R56) zum Mini JCW (F56) und zuletzt zum aktuellen Mercedes G350 (BJ 2021). Gott sei Dank teilt Sie die Begeisterung mit mir. Sie ist wie ich ein Petrol Head und kennt sogar die meisten Jeremy Clarkson Sprüche. 

Was war dein/euer bisher schönster Moment mit deinem Porsche?

Für mich ganz klar unsere erste gemeinsame Bernandino Pass Fahrt im Porsche 997. Ein wunderbares Erlebnis. Kann ich sehr empfehlen.

Gibt es noch weitere Porsche Modelle auf deiner Wunschliste? 

Ich würde wirklich gerne mit meinem Bruder einen Porsche 911 zum Safari aufbauen. Das steht definitiv auf meiner Wunschliste.

Lieber Tim, vielen Dank für das Gespräch. Es hat sehr viel Spaß gemacht. 

Ich danke dir!

© Blekoshots. Danke an Bleko für diese wunderbaren Bilder.

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