Der RSR nahm zwischen 2008 und 2010 an 11 Rennen der höchsten Klasse teil, darunter zwei Läufe beim Mobil 1 Sebring 12hr. Dieser fantastische RSR, präsentiert in seiner auffälligen T-Mobile-Lackierung und begleitet von 16 Ersatzrädern und -reifen, kann nur nach Vereinbarung besichtigt oder begutachtet werden.
Der 997 RSR feierte 2007 bei den 24 Stunden von Le Mans sein Debüt in der GT2-Klasse (jetzt GTE). Die Bezeichnung „RSR” ist seit langem mit dem Motorsport verbunden und lässt sich bis zu ihren Wurzeln im 2.8 RSR von 1973 zurückverfolgen. Die 997-Version ersetzte die damals in die Jahre gekommenen, aber sehr erfolgreichen 996-Varianten. Porsche hatte sich von 1998 bis zur Einführung der 996-Varianten aus dem internationalen Motorsport zurückgezogen.
Beim 997 wurde der Hubraum auf 3,8 Liter erhöht und die Leistung auf 465 PS gesteigert. Sowohl der straßentaugliche GT3 als auch der GT3 RS der damaligen Zeit (Generation 1) verwendeten den 3,6-Liter-Mezger-Motor mit 415 PS. Der RSR übertrifft den Drehzahlbegrenzer von 8.400 U/min des Straßenfahrzeugs und entwickelt seine Spitzenleistung bei 8.000 U/min, läuft aber bis zu rasanten 9.400 U/min.
Für das Jahr 2008 wurde der RSR einer Reihe von Überarbeitungen und Aktualisierungen unterzogen. Umfangreiche Änderungen wurden am Äußeren des Fahrzeugs vorgenommen, vor allem durch die Einführung von Canards an der unteren Frontstoßstange und einem großen Lufteinlass an der Oberseite der Frontstoßstange. Das Heck und der Heckflügel wurden vom RSR des Modelljahres 2007 übernommen. Auch mechanisch gab es bedeutende Änderungen. Zum ersten Mal wurde im RSR das sequenzielle Sechsgang-Getriebe seines größeren Bruders, des Sportprototyps RS Spyder in LMP2-Spezifikation, verwendet. Durch den Einsatz dieses Getriebes wurde gegenüber dem Vorgängermodell eine erhebliche Gewichtsreduzierung erzielt, die interne Reibung verringert und durch eine überarbeitete Konstruktion mit flachen Antriebswellen eine größere Auswahl an Fahrwerkskonfigurationen ermöglicht.
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