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Porsche 911 Dakar Präsentation am 16.11.2022

10.11.2022 / Von Richard Lindhorst
Porsche 911 Dakar Präsentation am 16.11.2022

Seit Monaten fanden sich im Netz Erlkönig-Fotos eines höhergelegten Porsche 911. Nun ist die Katze aus dem Sack: Ein neues Modell mit dem Namen Porsche 911 Dakar wird am 16. November bei der Los Angeles Auto Show präsentiert. Damit bringt Porsche erstmals einen höhergelegten Offroad-Sportwagen auf Basis des 911 in Serie. Wir geben euch alle Infos vorab.

Die Namensgebung überrascht, der erste 911-Offroader heißt nicht Safari

Anders als zum Beispiel viele bekannte Umbauten wird der erste wirklich geländetaugliche Porsche 911 nicht etwa Safari heißen. Stattdessen wird er als Porsche 911 Dakar präsentiert. Porsche erinnert damit an den Gesamtsieg bei der Rally Paris Dakar 1984. Dort errang ein Porsche 953, der das Allradsystem des späteren 959 vorwegnahm, den ersten Platz. Es war der erste allradgetriebene Porsche überhaupt.

Was für einen Motor hat der Porsche 911 Dakar?

Mit genauen Spezifikationen zum Auto hält sich Porsche noch zurück. Allerdings gibt Porsches Pressemitteilung zum 911 Dakar anhand der Verbrauchswerte und Emissionen einen Hinweis. Diese liegen für den Porsche 911 Dakar nämlich verdächtig nah am 911 Carrera GTS. Wir mutmaßen daher, dass der 3,0 Liter Turbo-Sechszylinder-Boxermotor aus dem GTS auch im Porsche 911 Dakar zum Einsatz kommt.

Nach dieser Logik können wir von mindestens 480 PS ausgehen, die den Allrad-Elfer nach vorn katapultieren werden. Überraschenderweise leiht sich der Porsche 911 Dakar wohl die Frontschürze beim Porsche 992 Turbo. Hier hätten wir bei einem Geländefahrzeug eine etwas eigenständigere, vielleicht weniger filigrane Variante erwartet.

Porsche 911 Dakar
Dieser Porsche 911 Dakar musste einiges aushalten: Die Frontschürze auf 911 Turbo-Basis ist nicht mehr ganz vollständig.

Die Offroad-Erprobung des Porsche 911 Dakar dauerte nur 10.000 Kilometer

Anders als zur Technik verrät Porsche bereits einige Details zur Erprobung des ersten Offroaders auf 911-Basis. Interessant ist dabei, dass Porsche nur von 10.000 Kilometern Offroad-Tests spricht. In Anbetracht der sonst üblichen Erprobungszeiträume und -strecken ein sehr niedriger Wert. Zum Vergleich: Die Erprobung des Porsche 992 umfasste über drei Millionen Kilometer! Vermutlich waren durch diese Ausgangslage schlicht nicht mehr Tests erforderlich.

Getestet wurde der Wagen nicht nur auf der Geländestrecke im Entwicklungszentrum Weissach. Auf der südfranzösischen Teststrecke Chateau Lastours erfolgte die finale Fahrwerksabstimmung. Dort kommen auch Dakar-Teams „um ihre Autos vor der Rally in Europa zu testen“, weiß Romain Dumas. Wie beim Höhenrekord mit den extremen Prototypen auf Basis des 992 Carrera 4S war der zweifache Le-Mans-Sieger auch hier direkt involviert. Doch auch in Dubai und Marokko musste der 911 Dakar sich bei Temperaturen über 45 Grad Celsius in den Sanddünen beweisen.

Vom Fahrverhalten ist sogar Walter Röhrl beeindruckt

Das Urteil der Tester fiel eindeutig aus. Dumas, vom Auftrag, einen Porsche 911 abseits befestigter Straßen zu erproben zunächst irritiert, zeigte sich abschließend beeindruckt. „Mir war klar, was ein 911 auf der Straße kann. Aber wie gut das Auto auf Schotter performt hat, war eine absolute Überraschung für mich.“

„Das Auto macht wahnsinnig viel Spaß. Es funktioniert alles präzise und ohne Aufregung. Kein Porsche-Kunde wird für möglich halten, was man mit diesem Auto alles anstellen kann, bevor er es selbst gefahren ist.“

Der Ritterschlag zum Projekt kam von Walter Röhrl höchstpersönlich. Im schwedischen Arjeplog gab die Rally-Legende dem Porsche 911 Dakar die Sporen.

Auch Markenbotschafter Jörg Bergmeister hatte nichts zu bemängeln. Überrascht hatte ihn vor allem das Fahrverhalten auf Asphalt. „Ich hätte nicht gedacht, dass ein Fahrzeug mit einer solchen Bodenfreiheit und grobstolligen Reifen sich selbst auf Asphalt immer noch anfühlt, wie man es von einem Porsche 911 gewohnt ist“, so sein Fazit.

© Porsche

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