1958 Porsche 356A 1600 T2 speedster mit Hardtop
Fahrgestell-Nr. 84070
• Neuwagenauslieferung in den USA
• 2015–2017 umfassend restauriert (Rechnungen vorhanden)
• Seltenes Werks-Hardtop im Lieferumfang enthalten
• Geschmackvoll für historische Rallyes umgebaut
1952 baute Porsche auf Geheiß des US-Importeurs Max Hoffman eine Testserie von 15 Roadster. Hoffman hatte den deutschen Hersteller vom Potenzial eines „preisgünstigen“ Einstiegsmodells überzeugt, das den nordamerikanischen Markt ansprechen würde. Die erfolgreiche Resonanz der Roadster in den USA führte 1954 zur Einführung des speedster-Modells; im Grunde ein „Sparmodell“, das mit den günstigeren britischen Sportwagen konkurrieren sollte.
Von allen überflüssigen Annehmlichkeiten befreit – selbst die Heizung war optional – etablierte sich der speedster sowohl auf der Straße als auch in der aufstrebenden amerikanischen Sportwagen-Rennszene. Seine Kombination aus Stil, Leistung und Preis-Leistungs-Verhältnis machte den speedster zu Recht beliebt, und heute genießt diese attraktivste aller 356-Varianten Kultstatus.
Das Fahrzeug mit der Fahrgestellnummer „84070“ wurde neu in die USA geliefert und am 1. Juli 1958 erstmals zugelassen. Das Auto wurde in den Jahren 2015–2017 umfassend restauriert und wird mit Rechnungen in Höhe von insgesamt rund 120.000 € geliefert, was den umfangreichen Umfang der Restaurierung belegt.
Als der aktuelle Besitzer das Fahrzeug 1999 erwarb, wies es eine ältere Restaurierung auf und wurde häufig bei Rallyes in ganz Europa eingesetzt. Im Jahr 2015 wurde die Karosserie zur Erleichterung der Restaurierung auf eine Richtvorrichtung montiert, um die nachfolgenden Arbeiten zu vereinfachen und exakte Spaltmaße zu gewährleisten. Anschließend wurde die Karosserie in ein KTL-Versiegelungsbad getaucht.
Ein aktuelles Prüfprotokoll eines unabhängigen Gutachters besagt, dass der Motor umfassend überholt wurde und leicht anspringt sowie gut läuft, während das Getriebe gegen ein generalüberholtes Exemplar ausgetauscht wurde und Berichten zufolge sanft schaltet.
Zudem ist das Fahrzeug mit einem Überrollbügel und einer Doppelrohr-Auspuffanlage ausgestattet. Im Bereich des Rücksitzes ist ein OMP-Feuerlöscher installiert, und es sind OMP-Sicherheitsgurte verbaut.
Um den sportlichen Charakter des speedster weiter zu unterstreichen, wurden die Scheinwerfer mit Schutzgittern versehen und Nebelscheinwerfer eingebaut. Tacho und Drehzahlmesser sind grün mit Highlights versehen. Zudem ist unterhalb des Armaturenbretts eine Öltemperaturanzeige und auf der rechten Seite ein Tageskilometerzähler angebracht. Das Lenkrad ist ein dreispeichiges Holzlenkrad.
Der letzte Besitzer hat mit dem speedster an verschiedenen Oldtimer-Rallyes teilgenommen; das Fahrzeug wurde seit 2017 nur selten genutzt. Das Fahrzeug wird mit deutschen Zulassungsunterlagen, einem unabhängigen Zustandsgutachten von Franc Gourge bei KFZ-Sachverständige, einem seltenen Werks-Hardtop sowie den oben genannten Restaurierungsrechnungen angeboten.