C/D-Serie mit dem 2,2-Liter-Motor
Das Modell von 1971 gehört zur begehrten C/D-Serie, dem letzten 2,2-Liter-Modell, bevor Porsche 1972 auf den 2,4-Liter-Motor umstieg. Der Boxermotor mit Zenith-Vergasern leistet 125 PS, beschleunigt in rund 9,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 205 km/h. Das Fahrwerk gibt schon bei moderaten Geschwindigkeiten viel Rückmeldung, und der Sound des luftgekühlten Motors kommt genau von dort, wo er hingehört.
Sachgemäße Restaurierung und sehr geringe Laufleistung
Dieses Exemplar wurde vor zehn Jahren von Franky’s Speciaal Garage vollständig restauriert und hat seitdem nur etwa 400 Kilometer zurückgelegt. Der Motor läuft sauber, das Fünfganggetriebe schaltet präzise und das Auto fühlt sich durchweg frisch an. Es verfügt über matching numbers für Fahrgestell und Motor und wird mit dem Porsche-Herkunftszertifikat geliefert. Neu ausgeliefert in den USA, trägt es heute die Farbe Light Yellow, obwohl es ursprünglich in Smyrna Green das Werk verließ.
Das Targa-Konzept in seiner bekanntesten Form
Der Targa besticht durch seinen Edelstahl-Überrollbügel, die große Heckscheibe und die abnehmbare Dachplatte, die sich bequem im vorderen Kofferraum verstauen lässt. Er bietet ein Open-Air-Gefühl mit mehr Steifigkeit als ein traditionelles Cabriolet. Eine praktische und auf den ersten Blick erkennbare Porsche-Idee.
Letzter Targa mit Vergaser und beständiger Langzeitattraktivität
Der 911T von 1971 ist der letzte Targa mit Vergaser, was Sammler zu schätzen wissen. Frühe Longhood-Modelle haben stark an Wert gewonnen, aber noch wichtiger ist: Dies ist nach wie vor ein Auto, das man wirklich gerne fährt. Und ja, die Dachplatte passt tatsächlich in den vorderen Kofferraum.