Als erster geländegängiger 911 von Porsche seit dem werkseigenen 953, der 1984 bei der Rallye Paris-Dakar den Gesamtsieg errang, ist der 911 Dakar ein wahrhaft seltener und historisch bedeutender Porsche. Mit einer weltweiten Stückzahl von nur 2.500 Exemplaren ist er Ausdruck der Erkenntnis von Porsche, dass der 911 abseits der asphaltierten Straßen ebenso leistungsfähig ist wie auf ihnen. Der Dakar ist mehr als nur eine Spielerei – er ist die technisch ausgereifte Umsetzung dieser Idee: Die Fahrwerkshöhe wurde gegenüber dem Carrera um 50 mm angehoben (mit hydraulischem Hub), er ist mit Pirelli Scorpion All Terrain Plus-Reifen ausgestattet und verfügt serienmäßig über spezielle Fahrmodi „Terrain“ und „Rally“.
Der Antriebsstrang stammt vom Carrera 4 GTS. Der 3,0-Liter-Boks-Sechszylinder mit Doppelturbo leistet 473 horsepower und 420 lb-ft Drehmoment, doch der Dakar kombiniert ihn mit permanentem Allradantrieb und einem neu abgestimmten Fahrwerk, das auf losen Untergrund ausgelegt ist, ohne dabei Kompromisse beim Fahrverhalten auf der Straße einzugehen. Hinterachslenkung, PASM und Porsche Torque Vectoring sind ebenfalls vorhanden, was den Dakar zu einer der technisch ausgereiftesten 911-Varianten macht, die jemals angeboten wurden.
Dieses Exemplar weist eine Laufleistung von 1.600 Meilen auf und ist in Weiß mit der Rallye-Lackierung von 1971 lackiert. Die Folierung bildet die Lackierung jenes Fahrzeugs originalgetreu nach, mit kontrastreichen schwarzen Grafiken und der Nummer 19 an den Türen sowie einer zeitgenössischen Ästhetik, die den Dakar von jedem anderen 911 der aktuellen Modellreihe unterscheidet. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen gehören das Race-Tex-Interieurpaket mit Lederelementen, die Sportauspuffanlage sowie das Carbon-Matt-Interieurpaket.