Driftdienst Fahrtraining mit Andi Wittmann – lerne dein Auto im Grenzbereich kennen

Driftdienst Fahrtraining mit Andi Wittmann – lerne dein Auto im Grenzbereich kennen

Ein Sportwagen vermittelt schnell das Gefühl, alles im Griff zu haben. Viel Leistung, gute Reifen, moderne Fahrwerke und elektronische Helfer machen schnelle Autos heute erstaunlich zugänglich. Spannend wird es dort, wo diese Sicherheit nachlässt: auf nassem Untergrund, beim Lastwechsel, beim Anbremsen oder in dem Moment, in dem das Heck leichter wird als erwartet.

Genau für diesen Bereich bietet Driftdienst ein individuelles Fahr- und Drifttraining. Am ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum in Saalfelden zeigt Andi Wittmann Sportwagenfahrern, wie ihr eigenes Auto im Grenzbereich reagiert und wie sie damit kontrolliert umgehen können. Das Training beginnt bei den Grundlagen der Fahrzeugbeherrschung und führt Schritt für Schritt zur perfekten „car control“.

Andi Wittmann Driftdienst mit petrolblau Porsche 911 SC

Zuerst kommt die Fahrtechnik-Pyramide

Andi Wittmann arbeitet dabei mit einem klaren Aufbau, anhand dessen er die Teilnehmer an den das kontrollierte Fahren im Grenzbereich heranführt. Bei Driftdienst wird das anhand der Fahrtechnik-Pyramide vermittelt. Das Fundament bildet die Blickführung. Schließlich fährt man instinktiv dorthin, wo man hinschaut. Danach geht es um Lenktechnik. Erst wenn diese Basics stimmen, arbeitet Andi an der Bremstechnik und als Königsdisziplin der Fahrzeugbeherrschung mit dem Gas.

Materialschonendes Training auf der nassen Kreisbahn

Nach der kurzen Theorie-Einheit beginnt die Action auf der Kreisbahn. Der bewässerte Gleitbelag bietet die ideale Spielwiese. Hier kann bei geringen Geschwindigkeiten die Theorie in die Praxis umgesetzt werden. Es ähnelt dem Fahren auf Schnee. Deshalb passiert alles ein wenig langsamer. Außerdem braucht man sich um Reifenverschleiß keine Sorgen machen. Selbst mit luftgekühlten Oldies kann man hier locker mitfahren, ohne Angst um sein Auto haben zu müssen. Durch den glatten Belag passiert auch dann nichts, wenn das Auto sich mal eindreht.

Die Übungen beim Driftdienst Fahrtraining bauen alle aufeinander auf. Sie richten sich nach der eingangs erwähnten Fahrtechnik-Pyramide und ermöglichen so, punktgenau am eigenen Können zu feilen. Je nach Vorkenntnissen der Teilnehmer geht Andi Wittmann individuell auf alle ein, gibt Verbesserungsvorschläge, bleibt aber immer angenehm ruhig und sachlich.

Elferspot Brownie Porsche 991 Carrera 4S Lukas Berger

Bei Bedarf setzt sich der erfahrene Rallye-Pilot auch mal auf den Beifahrersitz und gibt wertvolles Feedback. Sollte sich jemand schwer tun oder einfach mal dem Profi über die Schulter blicken wollen, übernimmt Andi auch selbst das Steuer. Das kann selbst für erfahrene Piloten sehr aufschlussreich sein!

Unterschiedliche Autos, unterschiedliche Lernkurven – Andi Wittmann setzt auf individuelles Training statt Standardprogramm

Besonders spannend wird das Training, wenn verschiedene Fahrzeugkonzepte aufeinandertreffen. Ein klassischer 911 mit Heckantrieb reagiert auf dem Gleitbelag anders als ein moderner Elfer mit Allradantrieb. Der eine übersteuert tendenziell, während der andere eher zum Untersteuern neigt. Beide verlangen deshalb einen unterschiedlichen Umgang mit Gas, Lenkung und Gewichtsverlagerung. Genau hier zeigt sich der große Vorteil eines individuellen Trainings und der großen Erfahrung des Instruktors. Andi Wittmann fuhr selbst Rallyes mit Allradfahrzeugen und unzählige Runden Nordschleife im 911 GT3. Deshalb erkennt er sehr schnell, was Fahrer und Auto gerade brauchen, um das Auto in den instabilen Zustand zu zwingen.

Das gilt unabhängig vom fahrerischen Niveau. Anfänger tasten sich zunächst an den Moment heran, in dem das Auto zu rutschen beginnt. Fortgeschrittene Fahrer arbeiten an der sauberen Linie, am Timing und erleben idealerweise den schönsten Nebeneffekt guter car control: den kontrollierten Drift. Weil die Übungen aufeinander aufbauen, entsteht kein Leistungsdruck. Jeder Teilnehmer kann dort weiterarbeiten, wo er gerade steht.

Für Porsche-Fahrer ist dieser Teil des Trainings besonders lehrreich. Auf der Straße fühlen sich gerade moderne Elfer sehr berechenbar und sicher an. Auf dem Gleitbelag zeigen sie jedoch sehr deutlich, wie stark Antriebskonzept und Gewichtsverteilung den Grenzbereich prägen. Da kann es vorkommen, dass sich jemand in einem Carrera 4S schwer tut, nicht über die Vorderräder aus der Kreisbahn herauszuschieben, während man im 911 SC alle Hände voll zu tun hat, das Heck wieder einzufangen. Wer das einmal unter sicheren Bedingungen erlebt hat, bekommt ein ganz anderes Verständnis für sein Auto.

Umsetzen des Erlernten auf dem Handling-Parcours

Sobald die Basics bei den Teilnehmern sitzen, startet der nächste Programmpunkt auf dem Handling-Parcours des ÖAMTC Fahrtechnikzentrums Saalfelden. Dieser knapp 1,3 Kilometer lange Kurs lässt sich ebenfalls bewässern und bietet verschiedenste Kurvenradien mit Steigungen bis zu elf Prozent. Außerdem gibt es Kurven mit regulärem Asphalt, aber auch mit Gleitbelag. Auf engstem Raum bietet der ÖAMTC ein extrem vielseitiges Kurven-Eldorado für das Driftdienst-Training.

Andi Wittmann Driftdienst mit Porsche 911 SC Petrolblue und Elferspot Brownie Porsche 991 Carrera 4S

Andi Wittmann führt seine Schülerinnen und Schüler hier erneut behutsam an die Aufgaben heran, sodass sich niemand überfordert fühlt. Vom blutigen Anfänger bis zur Rennfahrerin kommt hier jeder auf seine Kosten. Die Kombination aus Topografie, nassem Untergrund und ineinander übergehenden Kurven ist anspruchsvoll und erfordert das konzentrierte Umsetzen des auf der Kreisbahn Erlernten. „Wir können die Strecke in unterschiedlichen Varianten befahren und so für jedes Niveau die passenden Übungsinhalte angehen“, erklärt der Driftdienst-Gründer.

Beim Driftdienst-Fahrtraining braucht niemand Angst um sein Auto haben. Die Geschwindigkeiten sind nicht sehr hoch, die Auslaufzonen groß und durch die bewässerten Strecken ist auch der Verschleiß minimal.

„In allen Situationen im Straßenverkehr der Pilot, keinesfalls nur Passagier sein“

Für Andi Wittmann ist wichtig, dass es es sich bei seinen Driftdienst-Trainings nicht um Renntrainings handelt. Stattdessen möchte er vor allem Sicherheit im Straßenverkehr vermitteln. „Gerade Supersportwagen mit extrem hohem Grenzbereich vermitteln unglaubliche Sicherheit und eine Haftung auf der Straße, die gefühlt nie zu Ende geht. Doch der Moment, in dem das Limit erreicht ist, kommt schneller als Ihr denkt. Besonders, wenn sich die Bedingungen schlagartig von trockener Fahrbahn auf Nässe ändern“, betont der erfahrene Instruktor.

Gerade Supersportwagen mit extrem hohem Grenzbereich vermitteln unglaubliche Sicherheit und eine Haftung auf der Straße, die gefühlt nie zu Ende geht. Doch der Moment, in dem das Limit erreicht ist, kommt schneller als Ihr denkt.

Andi Wittmann, Driftdienst

Das ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Saalfelden

Das Training findet am ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum in Saalfelden statt. Die Anlage bietet ideale Bedingungen, um den Grenzbereich kontrolliert und materialschonend kennenzulernen. Besonders auf der bewässerten Kreisbahn lassen sich die Übungen oft wiederholen, ohne das Auto unnötig zu belasten. Für Besitzer klassischer Porsche ist das ein wichtiger Punkt. Man kann sein Auto aktiv bewegen, ohne es zu überfordern.

Auf über 100.000 Quadratmetern gibt es On- und Offroadpisten, den ebenfalls mit Bewässerungsanlage ausgestatteten Handling-Parcours und im Winter sogar Eisflächen. Außerdem ist die Kulisse mit Blick auf das Mitterhorn absolut einmalig. Durch die Nähe zu Saalbach-Hinterglemm und Zell am See lässt sich das Fahrtraining auch wunderbar mit einer kleinen Auszeit in den Alpen kombinieren.

Bei Driftdienst gibt es kleine Gruppen mit bis zu fünf Fahrzeugen

Driftdienst richtet sich an alle, die ihr Fahrzeug besser verstehen möchten. Das können Porsche-Fahrer sein, die ihren Klassiker oder modernen Elfer im Grenzbereich kennenlernen wollen. Ebenso interessant ist das Training für Besitzer anderer Sportwagen, für Clubs, Freundeskreise oder Unternehmen, die ein fahraktives Event mit echtem Lerneffekt suchen.

Die Gruppengröße bleibt bewusst überschaubar. Mit höchstens fünf Fahrzeugen bleibt genug Zeit für individuelles Feedback, Wiederholungen und persönliche Betreuung durch Andi Wittmann. Genau davon lebt das Training. Kleine Hinweise zur Blickführung, zur Handhaltung oder zum Gaseinsatz können auf dem Gleitbelag sofort einen großen Unterschied machen.

Jetzt individuelles Training mit Andi Wittmann bei Driftdienst buchen

Wer sein Auto besser kennenlernen möchte, kann das individuelle Fahr- und Drifttraining direkt bei Driftdienst anfragen. Die Termine werden persönlich abgestimmt. Je nach Fahrzeugen, Vorkenntnissen und Gruppengröße kann auch das Programm individuell angepasst werden.

Eine schönere Szenerie als das ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum in Saalfelden wird man wohl bei kaum einem anderen Fahrtraining geboten bekommen.

Was ihr dazu mitbringen solltet? Zunächst Freude am Autofahren und Offenheit, schließlich gibt es bei Andi Wittmann viel zu lernen. Außerdem braucht ihr ein straßenzugelassenes und versichertes Fahrzeug mit Heck- oder Allradantrieb – natürlich mit vollem Tank zum Eventbeginn um 08:45 Uhr. Ob es sich um ein F-Modell oder einen 992 GT3 handelt, spielt dabei keine Rolle.

Neugierig geworden? Dann buche jetzt dein Driftdienst Fahrtraining bei Andi Wittmann! Entweder direkt auf driftdienst.de, per Mail an mail@andiwittmann.de, telefonisch unter +49 (0) 176 2037 9414 oder über unser Kontaktformular. Viel Spaß beim Training!

Andi Wittmann bietet bei seinen Driftdienst-Fahrtrainings das ideale Rundum-Paket für jeden, der seinen Porsche gefahrlos im Grenzbereich kennenlernen möchte. Egal ob luftgekühlter Elfer, Transaxle oder moderner Carrera 4S – Andi hat für alle Antriebskonzepte die richtigen Tipps parat. Und das ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum in Saalfelden is einfach unglaublich!

Richard Lindhorst, Elferspot

© Fotos: David Fierlinger, Elferspot

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