Porsche 911 Turbo Flachbau
Highlights
- Eines von nur 148 Turbo-Coupés, die 1988 mit dem M505-„Flat-Nose“-Paket gebaut wurden
- 300.000 – 350.000 USD Ohne Mindestpreis angeboten
- Die Monterey-Auktion 2026
1988 Porsche 911 Turbo „Flat-Nose“-Coupé
Im Jahr 1982 beauftragten Porsche-Rennsportsponsoren die „Exclusiv Manufaktur“ des deutschen Automobilherstellers – manchmal auch als „Sonderwunsch“ bezeichnet – mit der Entwicklung eines einzigartigen Straßenfahrzeugs, das dem weltbesten Rennwagen vom Typ 935 nachempfunden war. Ausgehend vom ohnehin schon aggressiv gestalteten 911 Turbo entstand eine Karosserie mit lamellenförmig geschlitzten Stahl-Kotflügeln vorne, die bündig mit der Motorhaube abschlossen und mit versenkbaren Scheinwerfern ausgestattet waren. Die Schweller wurden kastenförmig verstärkt und so verlängert, dass sie nahtlos in die verbreiterten hinteren Seitenteile übergingen, die neue Bremskühlschlitze mit seitlichen Lamellen sowie einen elektrischen Lüfter zur zusätzlichen Ölkühlung enthielten. An beiden Enden wurden breitere Räder und Reifen montiert.
Erst 1987 nahm Porsche das sogenannte Flachbau-Paket in seinen nordamerikanischen Katalog auf und vergab dafür den Optionscode M505 (M506 für Fahrzeuge für den „Rest der Welt“). Die Kosten hierfür beliefen sich auf außergewöhnliche fast 30.000 US-Dollar; folglich wurden für das Modelljahr 1988 nur 148 Turbo-Coupés für den nordamerikanischen Markt gebaut, wobei weltweit nur eine sehr begrenzte Anzahl weiterer Fahrzeuge verkauft wurde. Einfach ausgedrückt: Diese Fahrzeuge waren schon als Neuwagen exklusiv und begehrt und sind auch heute noch bei Porsche-Sammlern sehr gefragt; besonders begehrt sind gut erhaltene Exemplare mit geringer Laufleistung – wie dieses M505-Coupé aus dem Jahr 1988.
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