- Verfügt noch immer über den originalen Motor, das Getriebe und das Fahrwerk mit matching numbers
- Umfangreiche Rennsportgeschichte aus dieser Zeit, darunter die Tour de France, das 12-Stunden-Rennen von Reims und das Mont-Ventoux-Rennen
- Eines von nur 10 Porsche 904, die zu ihrer Zeit auf die begehrte Serie-2-Spezifikation aufgerüstet wurden
- Mit FIA-Pass für historische Fahrzeuge
- Dokumentierte lückenlose Historie ab Neuzustand mit zahlreichen Fotos aus der damaligen Zeit
Der hier exklusiv von Animoya Garage präsentierte, außergewöhnliche Porsche 904 Carrera GTS aus dem Jahr 1964 wurde ursprünglich im April 1964 an den in Paris ansässigen Porsche-Händler Sonauto ausgeliefert.
Die ersten Jahre verbrachte er in Frankreich im Besitz der Amateurrennfahrer Claude Barbier, Valentin Aldy und Cyr Febbraio, die mit ihm an legendären Rennveranstaltungen wie dem 12-Stunden-Rennen von Reims, den Coupes des Alpes, der Rallye Flandres, der Rallye Ardennes, der Course de Côte Ceyreste, Chamrousse, den Routes de Nord und der Tour de Course teilnahmen.
Schon früh feierte der 083 mit Barbier als Fahrer Erfolge: Er belegte den 2. Platz in der Gesamtwertung bei der Rallye Flandres Hainau, den 3. Platz in der Gesamtwertung beim Slalom Coupe d’Europe in Luxemburg sowie den 2. Platz in der Gesamtwertung bei der Rallye Ardennes. Kurz darauf war der 083 in einen Unfall verwickelt und wurde zur Reparatur ins Werk zurückgeschickt. Porsche baute ein neues Fahrgestell und eine neue Karosserie ein, behielt jedoch wichtige Komponenten wie das originale Getriebe, den Motor und das Fahrwerk bei. Im Laufe der Produktion wurde der Bedarf an mehr Leistung immer deutlicher, was Porsche dazu veranlasste, die Fahrzeuge mit einem Sechszylinder-Boxermotor auszustatten. Diese Exemplare werden gemeinhin als Fahrzeuge der Serie 2 bezeichnet, zu denen auch der 083 gehört. Die Verbesserungen beschränkten sich jedoch nicht nur auf den Motor: Die Fahrzeuge der Serie 2 verfügten über ein verstärktes Fahrgestell, einen zentralen Tankstutzen, ein Kamm-Heck, manuell bedienbare Fenster und „kurze Türen“. Insgesamt sollen damals nur 10 Exemplare diese Verbesserungen erhalten haben.
In den Jahren 1966, 1967 und 1968 fuhr der 083 weiterhin Rennen, zunächst unter Valentin Aldy und anschließend unter Cyr Febbraio. Zu den bemerkenswerten Highlights aus Valentins Zeit zählt ein 5. Platz in der Gesamtwertung beim „Course de Côte Cyreste“. Im Jahr 1967 erzielte Febbraio einen 3. Platz in der Gesamtwertung beim „Course de Côte Faron“, einen 4. Platz in der Gesamtwertung bei der „Rallye Ronde Cévenole“ sowie im folgenden Jahr erneut einen 3. Platz in der Gesamtwertung beim „Course de Côte Faron“.
Im Jahr 1971 kehrte der 083 mit Hilfe des renommierten Porsche-Spezialisten Manfred Freisinger, der später viele bedeutende Porsche-Rennwagen einsetzen sollte, nach Deutschland zurück. Dort verblieb er die nächsten 35 Jahre im Besitz von Franz Bubets und Jürgen Schemel. In den 1990er Jahren holte Schemel das Auto wieder ans Tageslicht und begann mit einer sorgfältigen Restaurierung der Glasfaserkarosserie, die von einigen der damals weltweit besten 904-Experten durchgeführt wurde. Im Jahr 2007 wurde das Auto von James Lindsay nach Großbritannien gebracht, wo es an zahlreichen historischen Veranstaltungen teilnahm, unter anderem am Goodwood Revival, und die Tour Auto absolvierte.
Zwischen 2010 und 2014 befand sich das Fahrzeug in den Vereinigten Staaten, bevor es nach Großbritannien zurückkehrte, nachdem es für einen privaten Kunden eines namhaften britischen Autohändlers beschafft worden war. Damals waren die Maßstäbe für die Qualität eines 904 einfach: keine Kompromisse, sondern im Wesentlichen nur das Allerbeste. Da nur noch eine Handvoll 904er mit Motor und Getriebe mit matching numbers existierten, erfüllte der 083 diese Anforderungen. Nachdem die Herkunft von 083 unter Anleitung des Porsche-Experten Andy Prill bestätigt worden war, wurde der 904 mit einem neuen Sechszylinder-Boxermotor ausgestattet, ähnlich dem eines 904/6, während der ursprüngliche 4-Nockenwellen-Motor auf einem Ständer verblieb.
Heute präsentiert sich dieser 904 als eines der allerbesten Exemplare, die es gibt – komplett mit Motor und Getriebe mit matching numbers, umfangreicher Dokumentation und historischen Fotos, Rechnungen sowie Angaben zum historischen technischen Pass für den Rennsport – und ist bereit für den sofortigen Einsatz auf der Straße oder der Rennstrecke.
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