Über einen Zeitraum von 18 Monaten führte ein Markenspezialist eine Concours-Restaurierung durch. Der 911 S wurde komplett zerlegt, die Karosserie entlackt, metallisch aufbereitet und für die Lackierung vorbereitet. Die Lackierung ist makellos, mit perfekten Spaltmaßen und einer perfekten Passgenauigkeit der Karosserieteile. Das Exterieur besticht durch dreifach verchromte Zierleisten, neue Gummidichtungen, Aluminiumverkleidungen und Originalverglasung. Zu den weiteren Ausstattungsmerkmalen im Außenbereich zählen Hella 128-Nebelscheinwerfer für bessere Sicht bei Nacht sowie 4 ½“ x 15″ Fuchs-Leichtmetallfelgen mit Michelin XZX 165 15-Reifen. Der Unterbau ist solide und rostfrei, vollständig aufbereitet, und die Fahrwerks- sowie Befestigungskomponenten wurden gemäß den Werksspezifikationen CAD-verchromt.
Die Polsterung wurde mit dem originalgetreuen deutschen schwarzen Vinyl bezogen, einschließlich Komfortsitzen mit Hahnentritt-Einsätzen, Rücksitzen, Armaturenbrett, Türverkleidungen, Rückwänden und Dachhimmel mit Haargan-Teppichen. Ausgestattet mit einem VDM-Holzlenkrad mit Schmetterlings-Hupenring und einer restaurierten grün-schwarzen VDO-Instrumententafel mit einem Blaupunkt-AM/FM-Radio.
Angetrieben wird das Fahrzeug von dem originalen 2,0-Liter-Sechszylinder-Boxermotor (Typ 901/02), der 160 hp bei einem Drehmoment von 132 foot-pounds bei 5.200 U/min leistet, gekoppelt an ein manuelles 5-Gang-Dog-Leg-Getriebe (Typ 901/02) mit einer Vierrad-Scheibenbremsanlage. Motor, Getriebe und Fahrwerk wurden komplett überholt, und dieser 911S fährt sich phänomenal. Alle Bremskomponenten sind neu, einschließlich der Bremsscheiben, Bremsbeläge, Bremsleitungen, des Hauptbremszylinders und der Bremssättel, die überholt wurden.
Im Lieferumfang enthalten sind das Porsche Classic Technical Certificate (CTC), die Porsche-Kardex, eine Kopie der Porsche-Fertigungsspezifikation, ein Werkzeugsatz, ein Wagenheber, ein 4,5-Zoll-Fuch-Ersatzrad, eine Fotodokumentation der Restaurierung sowie die Wartungsunterlagen. Der 911 S von 1967 war der erste 911, der mit 160 horsepower mehr Leistung als das Basismodell mit 130 horsepower hatte. Zudem verfügte er über eines der leichtesten Fahrwerke und den leichtesten 2,0-Liter-„S“-Motor bei einem Leergewicht von nur 2.271 lbs. Dieser 911 S, der in seiner werkseitigen Farbkombination präsentiert wird, verfügt noch über den originalen Motor und ist damit eine beeindruckende Bereicherung für jede Sammlung.
Geschichte
1966 stellte Porsche für das Modelljahr 1967 den 911 S vor. Das „S“ stand für „SUPER“; der 911 S erhielt eine Leistungssteigerung von 130 hp auf 160 hp sowie ein modifiziertes Fahrwerk mit einem zusätzlichen hinteren Stabilisator und einstellbaren Koni-Stoßdämpfern. Im Jahr 1969 verlängerte Porsche den Radstand des 911 um 2,4 Zoll, um die Stabilität zu verbessern, wodurch der 911 S mit kurzem Radstand aus den Jahren 1967–1968 zu einer seltenen und begehrten Variante wurde.
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