Nach seiner Dominanz in der Can-Am-Serie in den Jahren 1972 und 1973 führte Porsche die Turboaufladung beim straßentauglichen Typ 930 ein, der 1975 auf den Markt kam. Für das Modelljahr 1978 wurde der Hubraum auf 3,3 Liter vergrößert und ein Ladeluftkühler verbaut; der überarbeitete 930 verfügte zudem über einen modifizierten „Teetablett“-Heckspoiler, in dem der Ladeluftkühler untergebracht war.
Dieser 1979er Porsche 930, der neu an Continental Porsche-Audi in Portland, Oregon, ausgeliefert wurde, war in der Sonderlackierung „Hellgelb“ (Light Yellow) mit schwarzer Lederausstattung ausgestattet. Zu den Werksoptionen gehörten Sportsitze, ein Sperrdifferenzial, ein elektrisches Schiebedach, ein rechter Außenspiegel und ein schwarzer Dachhimmel. Dieser 930, der Berichten zufolge einen Großteil seiner Lebenszeit in Privatsammlungen verbracht hatte, wies zum Zeitpunkt der Katalogisierung eine Laufleistung von etwa 18.500 Meilen auf. Im Mai 2015 führte der Spezialist Carrera Car Shop aus Huntington, New York, eine 18.000 US-Dollar teure Motorüberholung durch, die eine neue Kupplung und ein nachgeschliffenes Schwungrad sowie neue Dichtungen, Leitungen, Zündkomponenten, Riemen und Filter umfasste.
Das Fahrzeug wurde 2021 vom derzeitigen Besitzer erworben und anschließend von Wayland Motorsports in Santa Rosa, Kalifornien, gewartet und mit neuen Pirelli P7 Cinturato-Reifen ausgestattet. Aufgrund des Erscheinungsbilds und der Messwerte des Lackdickenmessgeräts geht der Einlieferer davon aus, dass Lackierung und Innenausstattung original sind. Ausgestattet mit den Bedienungsanleitungen, einer Kopie des originalen Aufklebers auf der Scheibe, dem Porsche-Echtheitszertifikat (COA) und einem Werkzeugsatz ist dieser auffällige 930 in Sonderlackierung ein überzeugendes Beispiel für das legendäre Turbo-Flaggschiff von Porsche.