Porsche 964 Carrera RS
Highlights
- Lackiert in klassischem Indischrot, wobei die Messwerte der Lackdickenmessgeräte auf allen Karosserieteilen die ursprüngliche Lackdicke anzeigen
- Zum Zeitpunkt der Katalogisierung wurden nur 58.673 Kilometer (≈36.458 Meilen) angezeigt
- Die Quail-Auktion 2026
1992 Porsche 911 Carrera RS
Mit dem 911 Carrera RS der 964-Generation griff Porsche die Formel des leichten Straßenwagens wieder auf, die seit dem Carrera RS von 1973 nicht mehr in nennenswertem Umfang verfolgt worden war. Als straßenzugelassenes Pendant zum damaligen Carrera-Cup-Rennwagen konzipiert, war der RS gegenüber dem serienmäßigen 911 Carrera um etwa 285 Pfund leichter – dank einer Aluminium-Motorhaube, dünnerem Glas, einer kleineren Batterie und einem reduzierten Kabelbaum. Schalldämmung und Teppichboden wurden reduziert, die Türverkleidungen verfügten über Zugschnüre anstelle von Türgriffen, und die Stereoanlage, die Servolenkung sowie die Airbags wurden weggelassen.
Sein luftgekühlter 3,6-Liter-M64/03-Sechszylinder-Boxermotor leistete 260 horsepower und trieb die Hinterräder über ein Fünfgang-Handschalter-Getriebe mit Rennkupplung, Einmassenschwungrad und asymmetrischem ZF-Sperrdifferenzial an. Ein um 40 mm tiefergelegtes, versteiftes Fahrwerk und Cup-Räder aus Magnesium rundeten die kompromisslose Ausstattung ab. Die aufgestaute Nachfrage nach einem echten Leichtbau-911 war so groß, dass Porsche über 2.000 Exemplare aller Varianten verkaufte, ohne das Fahrzeug in Nordamerika anzubieten, wo die Käufer stattdessen den gemäßigteren RS America erhielten. Heute zählt der 964 RS zu den begehrtesten luftgekühlten 911-Varianten, die von amerikanischen Sammlern seit langem bewundert werden, aber erst seit Kurzem dank der 25-Jahres-Importregel in großem Umfang erhältlich sind.
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