Porsche 964 Carrera RS N/GT
Highlights
- Wunderschöne Konfiguration
- 290 wurden in der N/GT-Ausführung ausgeliefert
- Die Quail-Auktion 2026
1992 Porsche 911 Carrera RS Clubsport N/GT
Der Carrera RS N/GT war das kompromissloseste Straßenfahrzeug der 964er-Generation des Porsche 911 und wurde als Homologationsmodell für den BPR-Gruppe-N- und ADAC-Rennsport konzipiert. Von den 2.179 Carrera RS-Modellen, die Porsche für das Modelljahr 1992 baute, verließen nur 290 das Werk in der N/GT-Spezifikation; jedes davon war mit dem M003 Club Sport-Paket ausgestattet, das es vom serienmäßigen Carrera RS unterschied.
Während beim Basis-RS bereits Servolenkung, Airbags, Unterbodenschutz und Rücksitze zugunsten einer nahtgeschweißten Karosserie, dünnerer Scheiben, einer Aluminium-Motorhaube und eines vereinfachten Kabelbaums wegfielen, ging der N/GT noch einen Schritt weiter. Die begehrte M003-Option umfasste einen geschweißten Überrollkäfig, einen vergrößerten Kraftstofftank, einen Feuerlöscher, einen Cockpit-Notschalter sowie Recaro-Schalensitze mit fester Rückenlehne und Schroth-Sechspunktgurten. Der Innenraum wurde noch weiter ausgemustert: Die verbleibende Schalldämmung und der Teppichboden wurden entfernt, und der Kabinenboden blieb als blanke Holzbretter zurück. 17-Zoll-Magnesium-Cup-Räder rundeten ein Fahrzeug ab, das einem straßenzugelassenen Carrera Cup weitaus näher kam als einem typischen, gewichtsreduzierten 911.
Hinter der Hinterachse saß der 3,6-Liter-M64/03-Boxermotor, der auf 260 horsepower getunt war und mit einem Handschalter mit enger Übersetzung, einem Einmassenschwungrad und einem Sperrdifferenzial kombiniert wurde. Ein tiefergelegtes Fahrwerk, steifere Stabilisatoren und vom 911 Turbo abgeleitete Bremsen schärften das Fahrwerk, dessen Leergewicht bereits auf etwa 2.734 lbs reduziert worden war. Das Ergebnis verdiente sich den Ruf als wahrer Nachfolger des 911 Carrera RS 2.7 Lightweight von 1973 und zählt nach wie vor zu den begehrtesten 911-Varianten, die Porsche je produziert hat.
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