1969 war ein entscheidendes Jahr für den 911, in dem die umfangreichsten Verbesserungen seit der Markteinführung des Stuttgarter Coupés fünf Jahre zuvor eingeführt wurden.
Der Radstand wurde verlängert (+ 2,25 cm), um das Fahrverhalten zu verbessern; zwei Batterien an den vorderen Ecken des Kofferraums ersetzten die bisherige Einzelbatterie, um die Stabilität an der Vorderachse zu erhöhen; die Kotflügelprofile wurden leicht überarbeitet, um Platz für größere Räder zu schaffen; und der Innenraum wurde modernisiert, um den Komfort zu steigern.
Von der Motorsport-Ausrichtung geprägte Entscheidungen dominierten in jenen Jahren die Gliederung der Porsche-911-Modellpalette, die in drei Varianten unterteilt war: die T-Version, die einfacher ausgestattet – aber auch leichter – war und als Basis für Rennkonfigurationen diente, mit einem Vergasermotor; die S an der Spitze der Modellreihe mit 170 PS; und die E in der Mitte, die die Zuverlässigkeit des ersten 2000er-Motors mit mechanischer Einspritzung kombinierte und nun 140 PS leistete. Mit der E wurde die innovative Hydrolastic-Federung eingeführt, die in Zusammenarbeit mit Boge entwickelt worden war. Sie erwies sich jedoch als unwirksam und ineffizient und wurde fast vollständig durch das gängigere System aus Torsionsstab und Stoßdämpfern ersetzt.
Der E verfügte bereits über die selbstbelüfteten Scheiben und Aluminium-Bremssättel des S und war sehr ähnlich ausgestattet wie dieser: 6×15-Fuchs-Räder, Doppelstrahl-Scheinwerfer, verchromte Seitenschweller, ein Lederlenkrad sowie Kombiinstrumente mit Öldruck- und Temperaturanzeigen sowie Anzeigen für Öl- und Kraftstoffstand.
Der von uns angebotene Porsche 911 2000 E ist uns gut bekannt, da wir ihn vor zehn Jahren selbst besaßen: Modelljahr ’69, in der Originalfarbe „Irish Green“ mit schwarzer Vinyl- und Velours-Innenausstattung; am 4. Juli 1969 für den italienischen Markt produziert und im September desselben Jahres in Florenz neu an einen bekannten Unternehmer verkauft. Das Fahrzeug verbrachte anschließend einen Teil seiner Lebenszeit in Mailand und gelangte schließlich 1990 in den Besitz des Eigentümers, von dem wir es 2016 – frisch aus einer Komplettrestaurierung – erworben haben, um es an den jetzigen Besitzer weiterzugeben.
Die Restaurierungsarbeiten wurden mit großem Augenmerk auf Originalität durchgeführt, wobei so viele Originalbauteile wie möglich erhalten blieben, wie an den Datumsangaben auf einigen Teilen zu erkennen ist. Die Karosserie, die mit ihren originalen Unterteilen in gutem Zustand war, wurde gemäß den Spezifikationen der damaligen Zeit neu lackiert. Die Mechanik wurde ebenso wie die Elektrik komplett überholt. Der Innenraum wurde fachmännisch nach den ursprünglichen Vorgaben neu gestaltet; zusätzlich zu den schwarzen Velours-Komfortsitzen wurden zwei Recaro-Sportsitze eingebaut, die mit einem weiß-schwarz-grünen Hahnentrittmuster bezogen sind.
Das Fahrzeug mit matching numbers (sowohl Motor als auch Getriebe) wird mit einem Porsche-Produktionszertifikat sowie einer ASI-Registrierung geliefert.
Das Fahrzeug kann nach Vereinbarung in Bologna besichtigt werden. Weitere Details unter www.gulfblue.it
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